Druckluft Energieeffizienz ist in produzierenden Betrieben eines der wenigen Felder, in denen sich Einsparungen ohne Eingriff in den eigentlichen Fertigungsprozess erschließen lassen. Druckluft gilt als teuerste Energieform im Betrieb, weil der Wirkungsgrad der Kette aus Verdichtung, Aufbereitung, Verteilung und Anwendung sehr niedrig ist. Nur ein kleiner Teil der eingesetzten elektrischen Energie erreicht die Anwendung als nutzbare mechanische Arbeit, der weit überwiegende Teil geht als Wärme verloren. Diese Verluste sind technisch unvermeidbar, ihre Höhe ist es nicht. In vielen Anlagen finden sich Leckageraten, überhöhte Netzdrücke und Regelungskonzepte, die aus einer Zeit stammen, in der Strompreise eine untergeordnete Rolle spielten. Der Beitrag beschreibt, wo die Verluste tatsächlich entstehen, mit welchen Methoden sie erfasst werden, welche Maßnahmen in welcher Reihenfolge sinnvoll sind und wie sich der Erfolg dauerhaft absichern lässt. Die Darstellung orientiert sich an den Anforderungen aus DIN EN ISO 11011 zur Bewertung von Druckluftsystemen und an der Systematik von Energiemanagementsystemen nach ISO 50001.
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Wo die Verluste tatsächlich entstehen
Ein Druckluftsystem besteht aus vier Abschnitten, die sich in ihrem Verlustverhalten deutlich unterscheiden. Die Erzeugung umfasst Verdichter und Regelung, die Aufbereitung Trockner und Filter, die Verteilung das Rohrnetz mit Speichern und Absperrungen, die Anwendung die Verbraucher an den Arbeitsplätzen und Maschinen.
Der größte einzelne Verlustposten liegt in nahezu allen ungeprüften Anlagen in der Verteilung, konkret in Leckagen. Sie entstehen an Verschraubungen, Schlauchkupplungen, Wartungseinheiten, defekten Kondensatableitern und stillgelegten Leitungsabschnitten, die nicht abgetrennt wurden. Leckagen wirken rund um die Uhr, auch außerhalb der Produktionszeit, sofern die Anlage dann nicht abgeschaltet wird. Genau dieser Umstand macht sie wirtschaftlich so bedeutsam.
Der zweitgrößte Posten ist ein unnötig hohes Druckniveau. Jede Erhöhung des Netzdrucks steigert den Energiebedarf der Verdichtung und vergrößert zugleich den Massenstrom durch jede vorhandene Leckage. Beide Effekte wirken gleichgerichtet, weshalb die Absenkung des Drucks eine der wirksamsten Einzelmaßnahmen darstellt.
Der dritte Posten betrifft die Regelung. Verdichter im Leerlauf verbrauchen weiterhin einen erheblichen Anteil ihrer Nennleistung, ohne Druckluft zu liefern. Anlagen mit mehreren Verdichtern ohne übergeordnete Verbundsteuerung schalten häufig in ungünstigen Kombinationen, mit hohen Leerlaufanteilen und häufigen Lastwechseln.
Bestandsaufnahme: messen statt schätzen
Ohne belastbare Ausgangsdaten lässt sich weder eine Maßnahme priorisieren noch ihr Erfolg belegen. Die Aufnahme sollte über mindestens eine vollständige Produktionswoche laufen, damit Wochenenden und Schichtwechsel abgebildet sind.
- Elektrische Leistungsaufnahme der Verdichter separat erfassen, idealerweise über einen eigenen Zähler je Maschine mit Viertelstundenwerten.
- Volumenstrom im Hauptstrang messen, um Erzeugung und Verbrauch gegenüberstellen zu können.
- Netzdruck an mehreren Punkten aufzeichnen, insbesondere am Verdichteraustritt und am ungünstigsten Verbraucher. Die Differenz zeigt den Druckverlust im Netz.
- Betriebszustände protokollieren, also Anteile von Last, Leerlauf und Stillstand je Verdichter.
- Verbrauch außerhalb der Produktionszeit ermitteln. Der Volumenstrom bei stillstehender Fertigung entspricht näherungsweise der Leckagerate.
Die letzte Messung ist die aufschlussreichste und zugleich die einfachste. Wird das Netz an einem produktionsfreien Wochenende unter Druck gehalten, lässt sich aus der Laufzeit der Verdichter oder aus dem Druckabfall im abgesperrten Netz die Leckagerate berechnen. Ein Ergebnis im Bereich weniger Prozent gilt als gut, Werte oberhalb von zwanzig Prozent sind in ungewarteten Anlagen keine Seltenheit.
| Handlungsfeld | Typischer Befund in ungeprüften Anlagen | Aufwand | Wirkungseintritt |
|---|---|---|---|
| Leckagen | hoher Anteil am Gesamtverbrauch, verteilt auf viele kleine Stellen | gering bis mittel | sofort |
| Druckniveau | Netzdruck deutlich über dem Bedarf des kritischen Verbrauchers | gering | sofort |
| Regelung und Verbundsteuerung | hohe Leerlaufanteile, ungünstige Maschinenkombination | mittel | wenige Wochen |
| Aufbereitung | überdimensionierte Trocknung, hoher Differenzdruck an Filtern | mittel | Monate |
| Abwärmenutzung | Verdichterwärme wird vollständig an die Umgebung abgegeben | hoch | Monate |
| Anwendung | Druckluft für Aufgaben, für die günstigere Verfahren existieren | mittel | Monate |
Leckagen systematisch beseitigen
Die Leckageortung erfolgt heute überwiegend mit Ultraschallmessgeräten, die das charakteristische Strömungsgeräusch auch bei laufender Produktion detektieren. Wirksam wird die Maßnahme allerdings erst durch die organisatorische Einbettung, nicht durch die Messung selbst.
- Jede gefundene Leckage wird erfasst, mit Ort, geschätzter Größenklasse, Fotodokumentation und benanntem Verantwortlichen für die Behebung.
- Priorisierung nach Größenklasse, nicht nach Zugänglichkeit. Die Versuchung, zuerst die bequem erreichbaren Stellen zu bearbeiten, führt zu vielen abgehakten Positionen ohne messbaren Effekt.
- Behebungsquote nachhalten. Erfahrungsgemäß bleibt ein erheblicher Teil der bei einer Begehung gefundenen Stellen unbearbeitet, wenn kein Termin und kein Verantwortlicher hinterlegt sind.
- Wiederholung im festen Turnus. Leckagen entstehen laufend neu. Eine einmalige Aktion verpufft binnen zwei bis drei Jahren vollständig. Ein jährlicher Rhythmus ist in den meisten Betrieben angemessen.
- Absperrung nicht genutzter Netzabschnitte. Stillgelegte Maschinen bleiben häufig am Netz. Eine Absperrung am Abzweig ist die günstigste aller Maßnahmen.
- Automatische Netzabschaltung in produktionsfreien Zeiten prüfen, sofern keine Verbraucher dauerhaft versorgt werden müssen.
Eine Leckageortung ohne verbindliche Behebungsliste erzeugt lediglich ein Protokoll. Der wirtschaftliche Nutzen entsteht ausschließlich in der Werkstatt, nicht im Messgerät.
Druckniveau richtig festlegen
Der Netzdruck orientiert sich in vielen Betrieben nicht am tatsächlichen Bedarf, sondern an einem historisch eingestellten Wert. Die korrekte Vorgehensweise beginnt beim kritischen Verbraucher, also derjenigen Anwendung mit dem höchsten Mindestdruck.
Ausgehend von dessen Anforderung wird der Druckverlust bis zum Verdichteraustritt addiert. Dieser setzt sich zusammen aus Verlusten in Aufbereitung, Hauptleitung, Verteilleitung und Anschlussleitung mit Wartungseinheit. Häufig zeigt die Messung, dass ein einzelner Verbraucher oder ein zu klein dimensionierter Leitungsabschnitt den Druck des gesamten Netzes bestimmt. In diesem Fall ist eine lokale Druckerhöhung für diesen Verbraucher wirtschaftlicher als die Anhebung des Systemdrucks.
Vor jeder Absenkung ist eine Bestandsaufnahme der Mindestdrücke aller relevanten Verbraucher erforderlich. Eine unabgestimmte Absenkung führt zu Qualitätsproblemen oder Anlagenstörungen und diskreditiert das gesamte Vorhaben. Die Absenkung sollte in kleinen Schritten und mit Beobachtungsphasen erfolgen, dokumentiert im Instandhaltungssystem.
Regelung und Anlagenkonzept
Bei mehreren Verdichtern entscheidet die Steuerungsstrategie über den Leerlaufanteil. Eine übergeordnete Verbundsteuerung wählt die Maschinenkombination, die den aktuellen Bedarf mit dem geringsten spezifischen Energieeinsatz deckt, und hält das Druckband eng. Ohne solche Steuerung arbeiten die Maschinen mit gestaffelten Druckbändern, was ein höheres Gesamtdruckniveau erzwingt.
Drehzahlgeregelte Verdichter sind bei stark schwankendem Bedarf im Vorteil, weil sie den Leerlauf weitgehend vermeiden. Bei konstanter Grundlast ist ein festdrehzahliger Verdichter dagegen effizienter. Die wirtschaftlich sinnvolle Konfiguration besteht in vielen Betrieben aus einer Kombination: Grundlastdeckung durch eine festdrehzahlige Maschine, Spitzenabdeckung durch eine drehzahlgeregelte Einheit.
Die Dimensionierung des Druckluftspeichers wird häufig unterschätzt. Ein ausreichend großer Behälter reduziert Schalthäufigkeit und Lastwechsel und ermöglicht ein engeres Druckband. Da Behälter im Verhältnis zu Verdichtern günstig sind, ist eine Nachrüstung oft die wirtschaftlichste Einzelmaßnahme im Erzeugungsbereich.
Abwärme nutzen und Anwendungen hinterfragen
Nahezu die gesamte elektrische Energie der Verdichtung wird in Wärme umgewandelt. Bei ölgeschmierten Schraubenverdichtern lässt sich ein großer Teil davon über Wärmetauscher auskoppeln und für Raumheizung, Brauchwassererwärmung oder Prozesswärme auf niedrigem Temperaturniveau nutzen. Die Wirtschaftlichkeit hängt vor allem davon ab, ob ein Wärmebedarf zeitlich und räumlich zur Verdichterlaufzeit passt. Eine Auskopplung ohne Abnehmer erzeugt Investitionskosten ohne Nutzen.
Auf der Anwendungsseite lohnt eine grundsätzliche Prüfung. Druckluft wird vielfach für Aufgaben eingesetzt, für die günstigere Verfahren existieren, etwa das Abblasen von Bauteilen, das Kühlen von Schaltschränken oder der Transport leichter Schüttgüter. Wo Druckluft weiterhin sinnvoll ist, senken optimierte Düsen mit Injektorwirkung den Verbrauch erheblich gegenüber offenen Rohrenden.
Aufbereitung und Rohrnetz nicht übersehen
Die Drucklufttrocknung wird bei der Effizienzbetrachtung häufig übergangen, obwohl sie einen erheblichen Anteil am Gesamtverbrauch tragen kann. Entscheidend ist die Abstimmung des Trocknungsgrades auf den tatsächlichen Bedarf. Ein Drucktaupunkt, der für empfindliche Messanwendungen ausgelegt ist, wird nicht selten für das gesamte Netz gefahren, obwohl nur ein einzelner Verbraucher diese Qualität benötigt. Eine dezentrale Feinaufbereitung an diesem Punkt bei gleichzeitig moderaterer zentraler Trocknung senkt den Energiebedarf spürbar.
Bei Kältetrocknern lohnt die Prüfung, ob das Gerät im Teillastbetrieb energetisch angepasst arbeitet oder durchgehend mit voller Leistung läuft. Adsorptionstrockner mit warmregenerierender Betriebsweise verbrauchen deutlich weniger Spülluft als kaltregenerierende Bauarten und rechnen sich bei hohen Volumenströmen häufig innerhalb weniger Jahre.
Filter verdienen besondere Aufmerksamkeit, weil ihr Differenzdruck mit zunehmender Beladung steigt und unmittelbar auf das erforderliche Erzeugungsdruckniveau durchschlägt. Ein turnusmäßiger Wechsel nach Kalender ist dabei weniger wirksam als ein Wechsel nach gemessenem Differenzdruck. Wo keine Messung vorhanden ist, lässt sie sich mit geringem Aufwand nachrüsten und verhindert zugleich den vorzeitigen Austausch noch funktionsfähiger Elemente.
Im Rohrnetz sind zwei Punkte relevant. Zum einen erhöhen zu klein dimensionierte Abschnitte und scharfe Richtungswechsel den Druckverlust dauerhaft. Zum anderen führen Stichleitungen ohne Ringschluss bei gleichzeitigem Betrieb mehrerer Verbraucher zu Druckeinbrüchen, die häufig durch eine generelle Anhebung des Systemdrucks kompensiert werden. Eine Vermaschung des Netzes an neuralgischen Stellen ist bautechnisch überschaubar und wirkt auf das gesamte System. Kondensatableiter schließlich sollten als schwimmergesteuerte oder elektronisch niveaugeregelte Ausführung betrieben werden. Zeitgesteuerte Magnetventile blasen bei jedem Öffnen Druckluft mit ab und zählen in der Praxis zu den größten Einzelverlusten, die bei einer Leckagebegehung gefunden werden.
Förderung und normativer Rahmen
Maßnahmen zur Steigerung der Energieeffizienz in Unternehmen werden über verschiedene Bundesprogramme gefördert, sowohl als Zuschuss für Einzelmaßnahmen als auch für systemische Optimierungen mit nachgewiesener Einsparung. Antragstellung vor Vorhabenbeginn ist bei nahezu allen Programmen zwingend, ein bereits beauftragter Auftrag schließt die Förderung regelmäßig aus.
Betriebe, die kein kleines oder mittleres Unternehmen im Sinne der europäischen Definition sind, unterliegen zudem der Pflicht zum regelmäßigen Energieaudit nach dem Energiedienstleistungsgesetz oder müssen alternativ ein zertifiziertes Energiemanagementsystem betreiben. Druckluft ist in solchen Audits regelmäßig eines der ersten untersuchten Handlungsfelder. Die einschlägigen Regelungen sind auf gesetze-im-internet.de abrufbar.
Erfolg dauerhaft sichern
Der häufigste Fehler nach einer erfolgreichen Optimierung besteht darin, die Messung einzustellen. Druckluftsysteme verschlechtern sich kontinuierlich, weil Leckagen neu entstehen, Verbraucher hinzukommen und Filter zusetzen. Ohne fortlaufende Beobachtung ist der Ausgangszustand nach wenigen Jahren wiederhergestellt.
| Kennzahl | Definition | Intervall |
|---|---|---|
| Spezifische Leistung | elektrische Energie je erzeugtem Volumen Druckluft | monatlich |
| Leckagerate | Verbrauch in produktionsfreier Zeit im Verhältnis zum Gesamtverbrauch | halbjährlich |
| Leerlaufanteil | Anteil der Leerlaufzeit an der Gesamtlaufzeit je Verdichter | monatlich |
| Druckverlust im Netz | Differenz zwischen Verdichteraustritt und kritischem Verbraucher | quartalsweise |
| Behebungsquote Leckagen | Anteil behobener Fundstellen aus der letzten Begehung | quartalsweise |
Die spezifische Leistung ist die aussagekräftigste Einzelkennzahl, weil sie Produktionsschwankungen herausrechnet. Ein steigender Wert bei gleichbleibender Produktionsmenge weist unmittelbar auf Verschlechterung hin, sei es durch Verschmutzung der Aufbereitung, durch neue Leckagen oder durch veränderte Betriebszustände der Verdichter.
Ergänzend empfiehlt sich eine jährliche Bewertung der Kennzahlen im Managementreview, gemeinsam mit den übrigen Energieträgern. Druckluft steht dabei selten allein: Veränderungen im Maschinenpark, neue Fertigungsaufträge oder ein zusätzlicher Schichtbetrieb verändern das Lastprofil und können eine zuvor optimale Anlagenkonfiguration innerhalb kurzer Zeit unwirtschaftlich machen. Wer die Bewertung an feste Anlässe koppelt, etwa an jede Beschaffung einer druckluftbetriebenen Anlage, erkennt solche Verschiebungen früh genug für eine Anpassung der Erzeugungsseite.
Vorgehen in der Praxis
Ein pragmatischer Ablauf über zwölf Monate beginnt mit der Messwoche und der Leckagebegehung, weil beide Maßnahmen geringe Kosten verursachen und die Grundlage für alle weiteren Entscheidungen liefern. Im zweiten Quartal folgen Behebung der Leckagen, Absperrung stillgelegter Abschnitte und die abgestimmte Druckabsenkung. Das dritte Quartal dient der Prüfung von Regelung, Verbundsteuerung und Speichervolumen, das vierte der Bewertung von Abwärmenutzung und Anwendungssubstitution, verbunden mit der Antragstellung für Fördermittel.
Parallel wird die Kennzahlenerfassung im bestehenden Energiemanagement verankert, damit die erreichten Verbesserungen nicht durch schleichende Verschlechterung wieder verloren gehen. Der personelle Aufwand bleibt überschaubar, sofern die Verantwortung eindeutig zugeordnet ist und nicht zwischen Instandhaltung, Produktion und Energiebeauftragtem pendelt.
FAQ
Wie wird die Leckagerate am einfachsten ermittelt?
Über eine Messung in produktionsfreier Zeit. Das unter Druck stehende Netz wird bei stillstehender Fertigung beobachtet, entweder über die Laufzeit der Verdichter oder über den Druckabfall im abgesperrten Netz. Beide Verfahren erfordern keine zusätzliche Messtechnik.
Wie stark darf der Netzdruck abgesenkt werden?
Bis zum Mindestdruck des kritischen Verbrauchers zuzüglich der gemessenen Druckverluste im Netz. Vor jeder Absenkung sind die Mindestdrücke aller relevanten Verbraucher zu erfassen, die Umsetzung erfolgt schrittweise mit Beobachtungsphasen.
Lohnt sich ein drehzahlgeregelter Verdichter immer?
Nein. Bei konstanter Grundlast arbeitet ein festdrehzahliger Verdichter effizienter. Der Vorteil der Drehzahlregelung entsteht bei stark schwankendem Bedarf, weshalb häufig eine Kombination beider Bauarten die günstigste Lösung darstellt.
Wie oft sollte eine Leckagebegehung stattfinden?
In den meisten Betrieben jährlich. Leckagen entstehen laufend neu, sodass eine einmalige Aktion binnen weniger Jahre vollständig verpufft. Entscheidend ist die dokumentierte Behebung, nicht die Ortung.
Wann ist Abwärmenutzung wirtschaftlich?
Wenn ein Wärmebedarf zeitlich und räumlich zur Verdichterlaufzeit passt. Ohne passenden Abnehmer entstehen Investitionskosten ohne Nutzen, weshalb die Bedarfsanalyse vor der technischen Auslegung steht.
Kann die Optimierung gefördert werden?
Für Effizienzmaßnahmen in Unternehmen bestehen Bundesprogramme mit Zuschüssen für Einzelmaßnahmen und systemische Optimierungen. Der Antrag muss vor Vorhabenbeginn gestellt werden, eine bereits erteilte Auftragsvergabe schließt die Förderung regelmäßig aus.









